Regelinsolvenz Ratgeber

Ratschläge sowie Informationen und Tipps zum Regelinsolvenzverfahren!

Sie benötigen einen guten Rat zur Regelinsolvenz? In unserem Ratgeber zur Regelinsolvenz werden Schuldner wie auch Gläubiger viele Tipps zur Regelinsolvenz vorfinden. Diese Insolvenz Kategorie bietet für Unternehmer, Selbstständige und für Freiberufler viele Informationen und sehr gute Tipps zu insolvenzrechtliche Themen, um zukünftig schwere Firmenkrisen erfolgreich abzuwenden. Die Anzahl an Regelinsolvenz Anmeldungen hat in Deutschland deutlich zugenommen und zahlreiche selbstständige Unternehmer und viele der Freiberufler fühlen sich durch die entstandene Überschuldung belastet und suchen nun nach Möglichkeiten, um sich finanziell zu sanieren. Jeder Unternehmer, egal ob GmbH Geschäftsführer, Gewerbetreibender oder Freiberufler, kann durch widrige Umstände mit seinem Unternehmen völlig unverschuldet in eine finanzielle Notsituation kommen. Für diesen Kreis an Personen bietet sich der Weg über eine Regelinsolvenz geradezu an. Raus aus der Überschuldung und über das Regelinsolvenzverfahren hin zu einer Restschuldbefreiung, kann für Gewerbetreibende oder GmbH Geschäftsführer einer der besten Schritte sein, um aus dem Schuldenturm zu gelangen.

Seit dem Inkrafttreten der Insolvenzordnung (InsO) können nunmehr alle überschuldeten Personen, welche eine selbstständige Tätigkeit ausüben, eine Regelinsolvenz mit dem anschließenden Ziel einer Restschuldbefreiung durchführen. Aber auch ehemalige Selbständige, welche Schulden bei mehr als 19 Gläubigern haben oder wo die Vermögensverhältnisse wegen der Schulden Höhe als unüberschaubar gelten, können das Regelinsolvenzverfahren in Anspruch nehmen. Somit bietet die Regelinsolvenz für ehemalige Selbständige auch die Chance für ein Leben ohne Schulden und für einen wirtschaftlichen Neuanfang. Allerdings sollte schon im Vorfeld, bevor der Eröffnungsantrag auf Regelinsolvenz gestellt wird, ein Vergleichversuch mit allen Gläubigern unternommen werden. Dieser Gläubigervergleich kann sinnvoll sein, da Schuldner durch die Erzielung einer Einigung mit den Gläubigern, ein gerichtliches Insolvenzverfahren vermeiden können. Mit unserem Ratgeber zur Regelinsolvenz möchten wir allen Schuldnern dabei helfen, dass sie zukünftige Schieflagen rechtzeitig erkennen und sich durch unsere Tipp, rechtzeitig Fit für die Zukunft machen. Bahnen sich allerdings größere finanzielle Probleme an, sollten Sie aber auch zusätzlich noch – eine kompetente Insolvenzberatung in Anspruch nehmen …

Wohlverhaltensperiode Obliegenheiten für Selbstständige

Mit der rechtskräftigen Ankündigung der Restschuldbefreiung beginnt die Laufzeit der sechs jährigen Wohlverhaltensperiode, wobei der verschuldete Selbständige innerhalb dieser Wohlverhaltensperiode vom Amtsgericht einige Pflichten auferlegt bekommt, welche Obliegenheiten genannt werden und die eine Abtretungserklärung gegenüber den Gläubigern bzw. dem Treuhänder darstellen. Für Selbstständige ist die Einhaltung der Obliegenheiten während der Wohlverhaltensperiode äußerst wichtig, denn eine …

Die Insolvenz durch Abweisung mangels Masse verhindern

Eine Insolvenz kann durch Abweisung mangels Masse nach § 26 der InsO versagt werden, dabei weist das Insolvenzgericht den Antrag eines Schuldners oder den Antrag eines Gläubigers auf die Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens ab, wobei diese Eventualität der Insolvenzabweisung immer dann eintritt, wenn das Gericht die Eröffnung vom Regelinsolvenzverfahren verweigert, weil die Gerichtskosten und die Regelinsolvenzverfahrenskosten …

Die Sicherung vom Existenzminimum im Insolvenzverfahren

Das Insolvenzgericht hat im Rahmen seiner Aufsichtspflicht in einer Regelinsolvenz nach § 58 der InsO, das rechtlich geschützte Existenzminimum im Insolvenzverfahren sicherzustellen, so dass Schuldner entsprechend dem gesetzgeberischen Willen nach § 278 der InsO, die Mittel zur Lebensführung für den unerlässlichen Lebensunterhalt im Regelinsolvenzverfahren immer aus der Insolvenzmasse erhalten und diese Mittel als Notbedarf zur …

Der richtige Ablauf von einem Regelinsolvenzverfahren

Die Regelinsolvenz bietet mit dem Regelinsolvenzverfahren allen Gläubigern wie auch allen Schuldnern die Möglichkeit zur Liquidation oder zur Sanierung eines insolventen Unternehmens. Der richtige Ablauf vom Insolvenzverfahren wird dabei maßgeblich von den Eröffnungsvoraussetzungen, der Insolvenzantragstellung wie auch von der Forderungstabelle und dem Masseverzeichnis beeinflusst, wobei durch den Schuldner beim Eröffnungsantrag, sofern er diesen Antrag selbst …

Eine Restschuldbefreiung ist auch bei Regelinsolvenz möglich

Die Insolvenzordnung sieht vor, dass beschuldete Personen über eine Regelinsolvenz in den Genuss einer Restschuldbefreiung (§ 286 InsO) kommen können, wobei das Regelinsolvenzverfahren insbesondere für Gewerbetreibende, Einzelunternehmer oder Freiberufler gilt und diesen Personenkreis die Möglichkeit bietet, unabhängig davon welche selbstständige Tätigkeit sie ausüben oder ausgeübt haben, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes mittels einer Restschuldbefreiung zu …

Das Finanzamt mittels Vollstreckungsaufschub abwehren

Wenn durch offene Steuerforderungen beim Finanzamt ein Liquiditätsengpass droht, der den Firmeninhaber an den Rand einer Regelinsolvenz bringt oder drängt, sollte bei dem zuständigen Finanzamt ein Vollstreckungsaufschub (Zahlungsaufschub) gegen die verhängte Vollstreckungsmaßnahme angestrebt werden, denn die Finanzämter können die Vollstreckung im Einzelfall und nach Ermessen auch einstweilen einstellen oder beschränken und sogar das Vollstreckungsverfahren (Pfändungsmaßnahme) …

Die Insolvenz muss nicht das Ende der Firma bedeuten

Mit der Eigenverwaltung und dem Insolvenzplanverfahren stellt das Insolvenzrecht allen insolventen Firmeninhabern einige gute Sanierungsinstrumente zur Verfügung, mit denen innerhalb einer Regelinsolvenz auch eine Unternehmenssanierung möglich wird, weshalb auch eine eingeleitete Insolvenz nicht immer zwangsläufig das Ende der Firma bedeuten muss, sondern in der Regel als Sanierungsprozess verstanden werden kann, bei dem durch eine Sanierung …

Risiken und Haftbarkeit bei der Insolvenzverschleppung

Die Insolvenzverschleppung zählt zu den sogenannten Bankrott Straftaten und die mit einer verschleppten Insolvenz verbundenen Haftungsrisiken werden von sehr vielen Firmeninhabern oft unterschätzt. In Deutschland muss jeder Firmeninhaber jederzeit die im Geschäftsverkehr erforderliche Sorgfalt wahren und hat gemäß § 15a der InsO die Verpflichtung, sich ständig über das wirtschaftliche Unternehmensgeschehen zu informieren. Die gesetzliche Haftbarkeit, …