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Ratschläge und Tipps
- Vorteile und Nachteile einer EU Insolvenz in England
- Die Forderungsaufstellung für das Insolvenzverfahren
- Wohlverhaltensphase Obliegenheiten für Verbraucher
- Wohlverhaltensperiode Obliegenheiten für Selbstständige
- Mehr Selbstbehalt seit 2011 durch neue Pfändungstabelle
- Voraussetzungen zur Erteilung der Restschuldbefreiung
- Schlechtes Forderungsmanagement kann Insolvenz auslösen
- Schuldenbereinigungsverfahren & Schuldenbereinigungsplan
- Stundung der Insolvenzverfahren Kosten nach § 4a der InsO
- Factoring bietet dem Liquiditätsmanagement mehr Liquidität
- Insolvenz Anmelden welches Insolvenzverfahren wählen
- Ein guter Liquiditätsplan schützt vor Liquiditätskrisen
- Die Insolvenz durch Abweisung mangels Masse verhindern
- Außergerichtlicher Einigungsversuch zur Schuldenbereinigung
- Drittschuldnererklärung verpflichtet Drittschuldner zur Zahlung
- Zur Liquidität als Alternative einen Kredit nutzen
- Pfändungsschutzkonto bietet Pfändungsschutz für Schuldner
- Die Sicherung vom Existenzminimum im Insolvenzverfahren
- Die Pfändungsfreigrenze zur Sicherung der Existenz anheben
- Wie funktioniert das Verbraucherinsolvenzverfahren
- Der richtige Ablauf von einem Regelinsolvenzverfahren
- Mit einem Insolvenzplanverfahren das Unternehmen retten
- Eine Restschuldbefreiung ist auch bei Regelinsolvenz möglich
- Public Relations kann neues Vertrauen schaffen
- Das Finanzamt mittels Vollstreckungsaufschub abwehren
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Regelinsolvenz Ratgeber
Wohlverhaltensperiode Obliegenheiten für Selbstständige
Mit der rechtskräftigen Ankündigung der Restschuldbefreiung beginnt die Laufzeit der sechs jährigen Wohlverhaltensperiode, wobei der verschuldete Selbständige innerhalb dieser Wohlverhaltensperiode vom Amtsgericht einige Pflichten auferlegt bekommt, welche Obliegenheiten genannt werden und die eine Abtretungserklärung gegenüber den Gläubigern bzw. dem Treuhänder darstellen. Für Selbstständige ist die Einhaltung der Obliegenheiten während der Wohlverhaltensperiode äußerst wichtig, denn eine …
Die Insolvenz durch Abweisung mangels Masse verhindern
Eine Insolvenz kann durch Abweisung mangels Masse nach § 26 der InsO versagt werden, dabei weist das Insolvenzgericht den Antrag eines Schuldners oder den Antrag eines Gläubigers auf die Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens ab, wobei diese Eventualität der Insolvenzabweisung immer dann eintritt, wenn das Gericht die Eröffnung vom Regelinsolvenzverfahren verweigert, weil die Gerichtskosten und die Regelinsolvenzverfahrenskosten …
Die Sicherung vom Existenzminimum im Insolvenzverfahren
Das Insolvenzgericht hat im Rahmen seiner Aufsichtspflicht in einer Regelinsolvenz nach § 58 der InsO, das rechtlich geschützte Existenzminimum im Insolvenzverfahren sicherzustellen, so dass Schuldner entsprechend dem gesetzgeberischen Willen nach § 278 der InsO, die Mittel zur Lebensführung für den unerlässlichen Lebensunterhalt im Regelinsolvenzverfahren immer aus der Insolvenzmasse erhalten und diese Mittel als Notbedarf zur …
Der richtige Ablauf von einem Regelinsolvenzverfahren
Die Regelinsolvenz bietet mit dem Regelinsolvenzverfahren allen Gläubigern wie auch allen Schuldnern die Möglichkeit zur Liquidation oder zur Sanierung eines insolventen Unternehmens. Der richtige Ablauf vom Insolvenzverfahren wird dabei maßgeblich von den Eröffnungsvoraussetzungen, der Insolvenzantragstellung wie auch von der Forderungstabelle und dem Masseverzeichnis beeinflusst, wobei durch den Schuldner beim Eröffnungsantrag, sofern er diesen Antrag selbst …
Eine Restschuldbefreiung ist auch bei Regelinsolvenz möglich
Die Insolvenzordnung sieht vor, dass beschuldete Personen über eine Regelinsolvenz in den Genuss einer Restschuldbefreiung (§ 286 InsO) kommen können, wobei das Regelinsolvenzverfahren insbesondere für Gewerbetreibende, Einzelunternehmer oder Freiberufler gilt und diesen Personenkreis die Möglichkeit bietet, unabhängig davon welche selbstständige Tätigkeit sie ausüben oder ausgeübt haben, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes mittels einer Restschuldbefreiung zu …
Das Finanzamt mittels Vollstreckungsaufschub abwehren
Wenn durch offene Steuerforderungen beim Finanzamt ein Liquiditätsengpass droht, der den Firmeninhaber an den Rand einer Regelinsolvenz bringt oder drängt, sollte bei dem zuständigen Finanzamt ein Vollstreckungsaufschub (Zahlungsaufschub) gegen die verhängte Vollstreckungsmaßnahme angestrebt werden, denn die Finanzämter können die Vollstreckung im Einzelfall und nach Ermessen auch einstweilen einstellen oder beschränken und sogar das Vollstreckungsverfahren (Pfändungsmaßnahme) …
Die Insolvenz muss nicht das Ende der Firma bedeuten
Mit der Eigenverwaltung und dem Insolvenzplanverfahren stellt das Insolvenzrecht allen insolventen Firmeninhabern einige gute Sanierungsinstrumente zur Verfügung, mit denen innerhalb einer Regelinsolvenz auch eine Unternehmenssanierung möglich wird, weshalb auch eine eingeleitete Insolvenz nicht immer zwangsläufig das Ende der Firma bedeuten muss, sondern in der Regel als Sanierungsprozess verstanden werden kann, bei dem durch eine Sanierung …
Risiken und Haftbarkeit bei der Insolvenzverschleppung
Die Insolvenzverschleppung zählt zu den sogenannten Bankrott Straftaten und die mit einer verschleppten Insolvenz verbundenen Haftungsrisiken werden von sehr vielen Firmeninhabern oft unterschätzt. In Deutschland muss jeder Firmeninhaber jederzeit die im Geschäftsverkehr erforderliche Sorgfalt wahren und hat gemäß § 15a der InsO die Verpflichtung, sich ständig über das wirtschaftliche Unternehmensgeschehen zu informieren. Die gesetzliche Haftbarkeit, …